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Waldweihnacht 2018

Waldweihnacht in Rettenbach

Am Sonntag nach dem Dreikönigstag fand sie wieder statt, die traditionelle Waldweihnacht der  Pfarrgemeinde Baindlkirch. Zahlreiche Besucher folgten dem mit Fackeln beleuchteten Weg zu einem kleinen Waldstück unweit des ehemaligen Klostergutes Rettenbach. Dort fand eine weihnachtliche Andacht in stimmungsvoller Atmosphäre statt. Mittelpunkt war wieder die lebendige Krippe, die die Geburt Jesu darstellte.

 

 

Die Rolle des Christuskindes durfte heuer der fünf Monate alte Leopold aus Eismannsberg übernehmen. Mit seinen Eltern Anna und Herrmann Bader als Maria und Josef kam auch sein Bruder Maximilian als Hirtenjunge an die Krippe. Die Heiligen Drei Könige mit ihrem Sternträger waren die Ministranten aus Holzburg. Vervollständigt haben die Schafe und Lämmer von Michael Müller aus Vogach die lebendige Krippe.

Vor der Krippe konnten sich die Besucher das Geschehen von Bethlehem noch einmal vor Augen führen und die Botschaft von Weihnachten mit allen Sinnen wahrnehmen. Pfarrer Michael Würth verkündete das Weihnachtsevangelium, es wurden Weihnachtstexte vorgetragen, Fürbitten gesprochen und zusammen gesungen. Die Bläser der „Högl Buam“ haben dabei die musikalische Begleitung übernommen. Mit dem Segen durch Pfarrer Würth und einem gemeinsam gesungenen „Stille Nacht“ endete die Andacht.

Bevor sich die Besucher wieder in der Dunkelheit auf den Heimweg machten, konnten sie sich mit Glühwein, Punsch und Bratwürsten stärken. Der Erlös der Waldweihnacht kommt wieder der „Kirche in Not“ zugute. Dieses katholische Hilfswerk unterstützt bereits seit 70 Jahren verfolgte, bedrängte und notleidene Christen weltweit.

     

Bilder und Text: M. Huber